wer wir sind.
was uns wichtig ist.
was uns antreibt.
Politische Bildungsarbeit fasziniert uns seit mehreren Jahren. Hier findest Du weitere Infos zu unseren Hintergründen und Verortungen, zu unseren Zielvorstellungen und Ausrichtungen.
Max Barnewitz (er/ihm)
Staats- und Sozialwissenschaftler.
Auf der Suche nach Wegen zwischen Konflikt und Konsens.
Annalena Kößer (sie/ihr)
Sozialwissenschaftlerin.
Unterwegs zwischen dem Benennen und Verhandeln intersektionaler Verhältnisse.
was uns wichtig ist.
Unser Anspruch ist es, unser Tun, unsere Praxis fortlaufend zu reflektieren. Auch deswegen sind wir froh, uns dieses Feld mit wunderbaren Kolleg*innen zu teilen. Mit ihnen tauschen wir uns regelmäßig aus, geben uns Feedback und weisen uns auf Leerstellen hin. Eine hervorgehobene Rolle spielt hierbei die Reflektion awareness-bezogener Aspekte. Ganz nach dem Motto: In Nachdenklichkeit entschlossen handeln.
Drei Aspekten fühlen wir uns in unserer Bildungsarbeit besonders verbunden. Vieles lässt sich gewinnen, wenn wir unsere Arbeit auf macht/kritische, kontingenz/sensible und dilemma/orientierte Säulen stellen.
Was genau wir darunter verstehen? Das findest Du hier!
macht/kritisch
Bildung findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie ist verwoben mit Strukturen, die nicht zuletzt Ressourcen und Privilegien ungleich verteilen.
Für Bildungspraxen ist das in doppelter Hinsicht relevant: Einerseits als wesentliches Thema der Bildungsarbeit. Andererseits als zu reflektierende Struktur, in die auch wir verwoben sind.
kontingenz/sensibel
Dass die Welt so ist, wie sie ist, bedeutet nicht, dass sie so bleiben muss. Das gilt sowohl für die großen Fragen als auch für das konkrete Miteinander.
Damit öffnet sich eine Perspektive auf die Frage, wie wir das Zusammenleben stattdessen gestalten können und möchten. Und, wie sich gut dafür geteilte Verantwortungen übernehmen lassen.
dilemma/orientiert
Demokratie erschöpft sich nicht im Modus mehrheitlicher Entscheidungen. Sie zeigt sich auch in Konflikten, nicht zuletzt im Ringen verschiedener Werte miteinander.
In unserer Arbeit gehen wir zugrundeliegenden Dilemmata auf den Grund. Ein Schlüssel dafür liegt in dem Öffnen und Halten erfahrungsorientierter Räume.
was uns antreibt.
Bildung bewegt. Und das nicht nur nach der Gestalt einer linearen Zielerreichung, sondern im Sinne eines fortlaufenden Werdens. Der Weg ist hier nicht nur metaphorisch das Ziel. Diese Prozesse kuratierend zu begleiten, ist unser Anliegen.
Eine zentrale Rolle spielt dabei das Konflikthafte. In entscheidender Hinsicht sind Konflikte mit dem Demokratischen verbunden. Nichtdestotrotz drohen feindselige Konfliktforcierung und trügerische Konfliktvermeidung gleichermaßen. Demgegenüber braucht aus aus unserer Perspektive beides: Den Ausbau lebendiger Verbündet*innenschaften sowie die Kultivierung demokratischer Gegner*innenschaften (altgriechisch: agon). Auch deshalb nennen wir uns re:agon.
im profil:
max barnewitz (er/ihm)
Max fand 2017 über die Argumentationstrainings seinen Weg zur politische Bildungsarbeit. Seitdem hat er weitere Aus- und Fortbildungen zu weiteren Konzepten absolviert, darunter zu Betzavta. Die Arbeit zu Aspekten demokratischer Streitkulturen hat sich als Schwerpunkt herauskristallisiert. Sein Studium der Staats- und Sozialwissenschaften - unter anderem in Passau, Augsburg und Budapest - ist dazu die Grundlage.
im profil:
annalena kößer (sie/ihr)
Annalena studiert Sozialwissenschaften, u.a. mit Bezug auf Interkulturalität und Konfliktbearbeitungen. Seit 2021 bringt sie diese Schwerpunkte freiberuflich in verschiedenen Bildungskontexten ein. Ihr Blick richtet sich in der Bildungsarbeit insbesondere auf Antidiskriminierung, feministische politische Bildung und Demokratie als Lebensform.